Mit großer Freude möchte ich mitteilen, dass der Mauer Verlag, Rottenburg a/N die dritte, überarbeitete und ins Englisch übersetzte Auflage des  Buches "The Georgia Syndrome"  (Deutsche Titel: "Das Georgien-Syndrom") veröffentlicht hat.  Vorbestellungen in Deutschland und im Ausland sind schon eingegangen. Es sind auch bereits Buchpräsentationen in anderen Ländern geplant. Ausschlaggebend für die Entscheidung des Verlages eine neue Auflage in Englisch zu machen, waren die Publikationen von WikiLeaks. Die Veröffentlichung des diplomatischen Schriftverkehrs, der Briefe und Notizen von Regierungsbeamten aus USA und Europa, ermöglichte der Öffentlichkeit eine Neueinschätzung der Ereignisse der jüngsten Vergangenheit. Laut WikiLeaks gingen die Meinungen in der  NATO, was die Beurteilung des Konflikts um Südossetien und Abchasien anging, weit auseinander. Deutschland wird z.b. in den Depeschen gar als Flaggschiff des Pro-Russischen Lagers bezeichnet. Die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Konflikts um Süd-Ossetien und Abchasien erscheint immer noch sehr hoch. Vor allem, weil Saakaschwili seine  Armee auf einen erneuten Konflikt vorbereitet. Laut der Internetseite "Georgien aktuell" von 3.02.2012 anlässlich des Besuches des georgischen Präsidenten in den Vereinigten Staaten, bestätigte das Weißen Haus, dass die militärische Zusammenarbeit zwischen den USA und Georgien weiter intensiviert werden soll. "Georgiens Präsident Michail Saakaschwili erklärte hierzu, durch diese Vereinbarung werde die „nächste Stufe“ in der Militärkooperation mit den USA erreicht",- schreibt die Webseite. Wenn das militärische „Aufpumpen“ Georgiens in diesem Tempo weiter geht, dann erhöht sich die Wahrscheinlichkeit einer erneuten Destabilisierung in der Region dramatisch.